Zürcher Tanzfestival 2018

21 September bis 7 Oktober 2018

In Zeiten, in denen die Genregrenzen zwischen Tanz, Theater und Performance scheinbar überwunden sind, präsentieren wir mit unserem kleinen, aber ausgesprochen feinen Festival die aktuellsten Strömungen.

Ohne irgendwelchen Traditionen verpflichtet zu sein, bietet das YEAH YEAH YEAH den unterschiedlichsten Entwicklungen, Auswüchsen und Manifestationen des schweizerischen und internationalen Tanzschaffens ein Schaufenster.

Die diesjährige Ausgabe des Yeah Yeah Yeah steht ganz im Zeichen halluzinierender Realitätsverschiebungen. Zu sehen sind fantastische und betörende Leckerbissen, die mit allen Mitteln der Kunst unsere Sehgewohnheiten aufmischen und der Frage nach Fake und Fact eine neue sinnliche Dimension verpassen. Yeah!

Euer Festivalteam Silvie von Kaenel, Michael Rüegg, Michel Schröder, Hélène Hüsler, Sandra Schudel, Melanie Jovanovski

TANZFAKTOR

Fr 21 und Sa 22 September, jeweils um 19.30 Uhr, Fabriktheater

Kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht sind die fünf Tanzstücke von jungen Schweizer Choreograf*innen. In Kooperation mit elf Theatern und Festivals touren die Kurzstücke, die aus 86 Bewerbungen ausgewählt wurden, durch die ganze Schweiz.

 

UNKNOWING
Mirjam Gurtner

Improvisierend erforschen eine Tänzerin und ein Tänzer, was wir voneinander wissen und wie viel wir wirklich bereit sind, einander zu zeigen. Wagen wir es, in einem exponierten Zustand unsere Grenzen zu suchen oder die des anderen offenzulegen? 
Eine intime und physische Begegnung, die jeden Abend aufs Neue definiert wird.
Choreografie Mirjam Gurtner Kreation/Tanz Leah Marojević, Christopher
Owen
Unterstützt von Kunsthaus Essen, Theater ROXY Birsfelden

 

SI | SI
Pauline Raineri

Das Solo geht von der inneren Zerrissenheit von Kaiserin Elisabeth von Österreich aus. In ihren Gedichten beschrieb sie die Spannung zwischen den Zwängen ihrer gesellschaftlichen Rolle und ihrem Streben nach Unabhängigkeit. Kaiserliche Erscheinung und freiheitsliebender Geist – haben wir tatsächlich die Kontrolle über das Bild, das wir nach aussen vermitteln?
Choreografie Pauline Raineri Tanz Erin O’Reilly Musik Adrien Casalis Musikarrangements Louis Richard Licht Lucy Handsome, Marc Gaillard Unterstützt von CORODIS, La Loterie Romande, Fonds Mécénat SIG

 

TAKE CARE OF YOURSELF
Marc Oosterhoff

Solostück für einen Tänzer, zwölf Messer, 17 Papierkügelchen, 17 Shot-Gläser, 50 Rattenfallen und eine Flasche Whisky. Take Care of Yourself wagt sich in die Höhle des Löwen vor: An der Schnittstelle zwischen Tanz, Performance und Nouveau Cirque fordert Marc Oosterhoff das Schicksal heraus und erforscht sämtliche Bedeutungen des Worts «Risiko». Im schlimmsten Fall geht es schief. Ein Stück für all jene, denen Karten- spiele zu langweilig sind.
Kreation/Tanz Marc Oosterhoff Musik Godspeed You! Black Emperor Künstlerische Beratung Eugénie Rebetez, Lionel Baier

 

XIN CHÀO !
(HALLO!)
Trân Tran

Ein Publikum, zwei Duschen, drei Interpretinnen, 24 Requisiten, Karten, eine Verfolgungsjagd, 15 Minuten und der Zufall – Xin Chào! ist ein spielerischer Raum für Begegnung und Performance. Konzeption/Interpretation Trân Tran Bühnenassistenz Melissa Valette, Marijn Van Der Meer Ton Jérémy Conne Übersetzung Silvia Groaz, Isabella Valette Produktion TOAST Unterstützt von Les Quarts d’Heure des Théâtre Sévelin 36, Lausanne

 

ALTROVE
(ANDERSWO)
Alessandro Schiattarella

Altrove ist ein Raum der Konfrontation und des Dialogs, eine Spielwiese, in der Grenzen verschoben werden, damit Neues entstehen kann. Alessandro Schiattarella begibt sich immer dann in diesen Raum, wenn ihn das Leben vor unlösbare Rätsel stellt. Hier kann er mit sich selber ins Gespräch kommen, hier findet er Fragen, Antworten, neue Formen, um Geschichten zu erzählen und Grenzen zu verwischen.
Choreografie/Tanz/Licht/Bühne Alessandro Schiattarella Kostüm Simona Lanzberg Tourmanagement Kathrin Walde Koproduktion ROXY Birsfelden

Credits

Organisation Reso – Tanznetzwerk Schweiz Jury/Partner Laurence Wagner, Théâtre de l’Usine Genève / Iris Weder & Mark Anderegg, ZeughausKultur Brig / Filippo Armati, Performa Festival Losone / Caroline Minjolle, Phönix Theater Steckborn / Tanzfestival Tanzeit-Zeitanz Chur / Katharina Germo, ROXY Birsfelden / Philippe Olza, TPR Beau-Site / ADN Hiver de Danses La Chaux-de-Fonds / Anneli Binder, Dampfzentrale Bern / TLH – Sierre / Michael Rüegg, Fabriktheater Zürich / Mona de Weerdt, Südpol Luzern Unterstützt von Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Migros- Kulturprozent, Stiftung Denk an mich, Fondation Oertli Stiftung

Dauer 120 Min. inkl. Pause

TICKETS:
21.9.18
22.9.18

 

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SHIVER

Cie Nicole Seiler (Lausanne)

Di 25 und Mi 26 September, jeweils um 20 Uhr, Aktionshalle Rote Fabrik

Ein komplexes Videosystem erzeugt Projektionen von animierten Ebenbildern auf die Körper der Performer*innen. Es entsteht eine zwielichtige, undurchsichtige und von Spannung geprägte Atmosphäre, die irgendwo zwischen Film noir und Horrorfilm anzusiedeln ist. Die Diskrepanz zwischen Projektion und Realität löst sich auf und wird immer wieder überraschend neu bespielt.

Shiver verstört die Sinne und beschwört ein Gefühl des Misstrauens herauf. Die Bühne wird zum Spiegelbild einer tief liegenden, körperlich verankerten Angst.

Nach ihrer Trilogie, die die Beziehung zwischen Bewegung, Ton und Bild dekonstruierte (Playback, Amauros und Small explosion with glass and repeat echo), stellt Nicole Seiler mit Shiver nun die Realität selbst in Frage.

Credits

Konzept/Choreografie Nicole Seiler Tanz/ Choreografie Claire Dessimoz, Dominique Godderis-Chouzenoux, Krassen Krastev, Mike Winter Licht/Video Stéphane Gattoni Bühne/Video Vincent Deblue Musik Stéphane Vecchione Kostüme Claude Rueger Dramaturgische Beratung Laurent Guido, Fabrice Gorgerat Beteiligung am Kreationsprozess Josseline Black, Aurélien Chouzenoux Administration Laurence Rochat Tourmanager Michaël Monney Koproduktion Théâtre Arsenic Lausanne, Südpol Luzern, tanzhaus nrw – Düsseldorf, Cie Nicole Seiler Unterstützt von Ville de Lausanne, Etat de Vaud, Pro Helvetia, Loterie Romande, Ernst Göhner Stiftung, Corodi

Dauer 55 Min.

TICKETS:
25.9.18 
26.9.18

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THIS IS MY LAST DANCE

Ein Duett von und mit Tabea Martin und Simona Bertozzi (Basel)

Fr 28 und Sa 29 September, jeweils um 20 Uhr, Aktionshalle Rote Fabrik

Inspiriert von Samuel Becketts Einakter Endspiel entwickelt Tabea Martin ein Duett, das den Umgang mit der eigenen Sterblichkeit erforscht. Die beiden Tänzerinnen wollen beide ihren letzten Tanz präsentieren und müssen sich dafür die Bühne teilen. Sie treten in einen Dialog darüber, wie man mit der Angst und Ausweglosigkeit angesichts des eigenen Endes umgeht. Die Partnerin wird dabei zur Komplizin, zur Rivalin und zum Spiegel der eigenen Angst. Ein Stück über den körperlichen Zerfall und die Auseinandersetzung mit dem Tod.

Die Basler Tänzerin und Choreografin Tabea Martin steht wieder selber auf der Bühne. Sie entwickelte das Duo zusammen mit der italienischen Tänzerin Simona Bertozzi, die sie im Rahmen von Choreoroam London 2008 kennengelernt hat. Simona Bertozzi tanzte lange bei Virgilio

Sieni und hat ihre eigene Tanzcompagnie in Bologna. This is my last dance ist Teil einer Serie von Choreografien, die sich mit der Sterblichkeit, mit dem Endlichen und mit dem Unbekannten auseinandersetzen.

Credits

Konzept Tabea Martin Tanz/Choreografie Tabea Martin, Simona Bertozzi Bühne Veronika Mutalova Kostüme Mirjam Egli, Anna Schnyder Lichtdesign Simon Lichtenberger Dramaturgie Irina Müller, Moos van den Broek Musik Donath Weyeneth Oeil Exterieur Sebastian Nübling Choreografische Assistenz Tamara Gvozdenovic Produktion Larissa Bizer Koproduktion Kaserne Basel Partner Reso – Tanznetzwerk Schweiz Unterstützt durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, Migros- Kulturprozent, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Fondation Nestlé pour l’Art, Associazione culturale Nexus, MiBACT (Ministerium für Kulturgüter und Tourismus Italien)

Dauer ca. 50 Min.

TICKETS:
28.9.18
29.9.18

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ENDO

Von David Wampach (Montpellier

Fr 5 Oktober um 20 Uhr
Sa 6 Oktober um 21 Uhr
, Aktionshalle Rote Fabrik

ENDO ist eine enthusiastische und absolut berauschende Momentaufnahme der Geschichte der Performance- Kunst, basierend auf dem Endotismus, der von Picasso und Francis Bacon in den 1960er und 70er Jahren ins Leben gerufen wurde und der sowohl die herkömmliche Konzeptkunst als auch alle Formen des Exotizismus infrage stellte. So postulierte man etwa dafür, dass nicht länger das «Exotische», sondern vielmehr das Innerste im Fokus stehen soll – dasjenige, das, angeblich, schon lange nicht mehr zu überraschen vermag.

David Wampach und Tamar Shelef, die schon mit ihrer irrwitzig psychotischen Arbeit Le Sacre du Printemps 2014 am Yeah Yeah Yeah zu sehen waren, katapultieren uns mit ENDO in das Reich der Farben und der pulsierenden Ekstase. Ein betörender Befreiungsschlag in alle Richtungen, der uns Zugang zu den archaischen Ursprüngen von Kunst und Performance verschafft.

Credits

Choreografie David Wampach Interpretation Tamar Shelef, David Wampach Visuelle Arbeit Rachel Garcia Dramaturgische Beratung Marie Orts Künstlerische Unterstützung Dalila Khatir, Marie Orts, Christian Ubl Licht Nicolas Boudier Ton Gaspard Guilbert Zusätzliche Musik Nisennenmondai, Tout Est Beau / Erwan Ha Kyoon Larcher Stagemanagement Jean-Marc Ségalen Produktionsleitung/ Tourmanager Antoine Billet Produktion Association Achles Koproduktion Uzès Danse CDC, Festival Montpellier Danse 2017, Centre Chorégraphique National de Tours Unterstützt von Le Parvis Scène Nationale Tarbes Pyrénées, L’échangeur CDCN Hauts-de-France, CND – un centre d’art pour la danse, Tanzhaus Zürich, Saison Foundation (Tokyo), l’Agence des Affaires Culturelles du gouvernement du Japon, Villa Kujoyama (Kyoto)

Dauer 50 Min.

TICKETS:
5.10.18
6.10.18
Doppelabend Kombiangebot
Vacuum & Ether / Endo
6.10.18

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Hammer Kombiangebot!

VACUUM

Cie Philippe Saire (Lausanne)

DOPPELABEND MIT ETHER
1 Ticket für beide Stücke
Sa 6 Oktober um 19 Uhr Vacuum & Ether
So 7 Oktober um 18 Uhr Vacuum & Ether
, Fabriktheater

Vacuum ist ein Zusammenspiel von Körpern, die zwischen dunklen Löchern und grellen Lichtern erscheinen und wieder verschwinden. So werden immer wieder aufs Neue berührende Bilder erzeugt, die unmöglich zu sein scheinen. Die Zuschauer*innen werden auf eine Reise durch die Kunstgeschichte genommen – von den Malereien der Re- naissance bis hin zu den Anfängen der Fotografie.

Vacuum ist der dritte Teil der Performance-Serie Dispositifs, die sich stark an den visuellen Künsten orientiert. Nach Black Out (2011) und NEONS Never Ever, Oh! Noisy Shadows (2014) erkundet Vacuum mit Hilfe von Neonröhren neue Aspekte unseres Wahrnehmungsvermögens.

Credits

Konzept/Choreografie Philippe Saire Choreografie in Zusammenarbeit mit den Tänzern Philippe Chosson & Pep Garrigues Tournee-Tänzer Gyula Cserepes & Philippe Chosson Stage device realisation Léo Piccirelli Sound Design Stéphane Vecchione Technischer Leiter Vincent Scalbert Aufbaukoordinator Antoine Friderici Aufbau Cédric Berthoud Bühnenmanagement Bastien Aubert / Vincent Scalbert Koproduktion Théâtre National de Chaillot (Paris), La Bâtie-Festival de Genève Gefördert durch Ville de Lausanne, Canton de Vaud, Pro Helvetia – Swiss Arts Council, Loterie Romande, Fondation de Famille Sandoz, Corodis, Le Romandie Rock Club, la Ménagerie de Verre dans le cadre du Studiolab
Cie Philippe Saire is in permanent residency at Théâtre Sévelin 36, Lausanne.

Dauer des Doppelabends, inkl. Pause 90 Min.

TICKETS:
Vacuum & Ether Doppelabend
6.10.18
Doppelabend Kombiangebot
Vacuum & Ether / Endo
6.10.18
Vacuum & Ether Doppelabend
7.10.18

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Hammer Kombiangebot!

ETHER

Cie Philippe Saire (Lausanne)

DOPPELABEND MIT VACUUM
1 Ticket für beide Stücke
Sa 6 Oktober um 19 Uhr Vacuum & Ether
So 7 Oktober um 18 Uhr Vacuum & Ether
, Fabriktheater

In Ether geht es um die Vergänglichkeit des Körpers, um die Grenze von An- und Abwesenheit. Zwei Elemente sind dabei zentral: ein Bühnenraum mit verborgenem Fluchtpunkt und ein Spiel mit Rauch. Beide behandeln auf visuelle Art und Weise das Verschwinden und die Unent- schlossenheit. Über ihren gemeinsamen Effekt eignen sich die sich bewegenden Körper eine neue und unbestimmte Materialität an.

Basierend auf dem Erfolg von Black Out (mit mehr als 180 Vorstellungen, u. a. am Yeah Yeah Yeah 2012) und dem Hype um Vacuum, das ebenfalls am Yeah Yeah Yeah gezeigt wird, kultiviert Philippe Saire in Ether seine Lust, dem Genre Tanz immer wieder neue Dimensionen abzugewinnen.

Credits

Konzept/Choreografie Philippe Saire in Kollaboration mit den Tänzer*innen Marthe Krummenacher, David Zagari Licht/Rauch Antoine Friderici Sound Design Stéphane Vecchione Kostüme Tania D’Ambrogio Bühnenbild Hervé Jabveneau Technische Leitung Vincent Scalbert Gefördert durch Ville de Lausanne, Canton de Vaud, Pro Helvetia – Swiss Arts Council, Loterie Romande, Fondation de Famille Sandoz, Migros Culture Percentage, Corodis
Cie Philippe Saire is in permanent residency at Théâtre Sévelin 36, Lausanne.

Dauer des Doppelabends, inkl. Pause 90 Min.

TICKETS:
Vacuum & Ether Doppelabend
6.10.18
Doppelabend Kombiangebot
Vacuum & Ether / Endo
6.10.18
Vacuum & Ether Doppelabend
7.10.18

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Hammer Kombiangebot!

Tickets

RESERVATION
+41 / 44 485 58 28 und
fabriktheater@rotefabrik.ch

VORVERKAUF
www.starticket.ch

ABENDKASSE UND BAR
öffnen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

FESTIVALPASS FÜR ALLE VERANSTALTUNGEN
CHF 133.90.–
Legi CHF 89.90.–
Kulturlegi CHF 67.80.–
Festivalpass auf Starticket

EINTRITTSPREISE
CHF 30.– / 20.– / 15.– (Kulturlegi)

SOLI-EINTRITTSPREIS
Für die Solventen unter den Freund*innen des Fabriktheaters gibt es die Möglichkeit, ein Statement für das freie Theaterschaffen abzugeben und unser Programm mit einem Soli-Eintritts- preis von CHF 100.– zu unterstützen. 

FREIER EINTRITT
Menschen mit Aufenthaltsbewilligung N oder F haben freien Eintritt für alle Veranstaltungen.

 
 

DREI STÜCKE AN EINEM ABEND!

Am Samstag, 6. Oktober, kann man im Anschluss an die beiden Stücke von Philippe Saire um 21 Uhr noch «Endo» von David Wampach sehen.
Kombiangebot mit «Endo» CHF 40.– statt CHF 60.– (Legi CHF 30.–, Kulturlegi CHF 20.–) für alle drei Stücke

Kontakt

Fabriktheater Rote Fabrik
Seestrasse 395
CH-8038 Zürich
+41 / 44 485 58 28
www.rotefabrik.ch
www.fabriktheater.ch
fabriktheater@rotefabrik.ch

Anfahrt
Tram 7 bis Post Wollishofen
Bus 161 oder 165 bis Rote Fabrik
Schiff bis Zürich-Wollishofen

Sämtliche Veranstaltungsräume in der Roten Fabrik sind rollstuhlgängig.

Möchtest du unser Programm dreimal jährlich per Post erhalten? Dann schick uns deine Adresse: fabriktheater@rotefabrik.ch